Donnerstag, 4. Juni 2015

So schnell kann es gehen! Das spontane Fotoshooting im Weiherwald

Hallo liebe Freunde! 
Was ist da nur in uns gefahren? Am späten Mittwochnachmittag reifte der Entschluss: Wir machen morgen spontan ein Fantasy-Fotoshooting!

Manch einer denkt nun vielleicht: wie jetzt? Am Freitag stand doch sowieso ein Fotoshooting an, das schon lange geplant war! Wie kam es jetzt dazu, einen Tag vorher noch ein Shooting zu machen?
Nun, wie es zu diesem spontanen Shooting kam, ist schnell erzählt. Das herrliche Wetter und eine Gassirunde in den Weiherwald inspirierte uns dazu. Bei jedem Schritt und Tritt sahen wir die Schönheit der Natur im glänzendem Sonnenlicht. Der Bach funkelte, Blätter rauschten sanft im Wind, Vögel sangen, die Autobahn brummte im Hintergrund, die Grashalme wiegten sacht hin und her ...


Spontan verschickten wir eine  Nachricht, ob noch jemand Zeit und Lust hätte mitzumachen.

So kam es dazu ... Nun hieß es aber in aller Eile irgendwie ein Kostüm zusammenzuschustern, das zum Anlass und der Umgebung passte. Der Kostümschrank wurde aufgerissen und Kostüme wurden herausgeholt, begutachtet und wieder verworfen. Nach und nach fand dann ein Teil zum anderen. Einmal in Gedanken vertieft, sprudelten die Ideen nur so.
Aber auch Fragen wurden aufgeworfen: Was für Schuhe passen? Oder doch lieber gar keine, damit wir auch in den Bach können?
Die ersten Hilferufe erklangen: Habt Ihr noch Kunstblumen? Kannst Du mal schauen, wie ich die Haare machen soll? Stört das Gold im Kleid? Und wo sind die grünen Ohrringe? Hast du eine Idee, wie ...?
Keine drei Stunden später stand fest: Ja, wir haben passende Kostüme (bzw. machen die Kostüme einfach passend), und wir ziehen es durch.

Am Freitag bereitete sich jeder in aller Frühe auf das Shooting vor. Die letzten Accessoires für die Kostüme wurden gerichtet und im Wald frisches Grün geholt, um den Kostümen noch den letzten Schliff zu verleihen.

   

Dann wurde fleißig gebastelt und gewerkelt um z.B. aus einem ganz normalem Haarreifen einen Waldhaarreif zu machen.
       

Am Mittag trafen wir uns und kleideten uns an. Mit dem Auto umkurvten wir die Fronleichnahmsprozession und rollten Richtung Weiherwald bei Bulach.


Und dann hieß es: Auf in den Kampf - gegen ein übermächtiges Heer an Schnaken. Wir waren nur zu viert - sie waren zu hunderten. Aber wir gaben nicht auf. Zum Glück hatten wir vorsorglich unsere Geheimwaffe eingepackt: Anti-Mücken-Spray. Um es vorwegzunehmen, ich würde sagen, es ging unentschieden aus. Es gab (Blut-)Verluste auf beiden Seiten.

Aufgrund des Feiertags und des schönen Wetters war einiges los im Wald. Dennoch fanden wir viele ruhige Ecken, um Fotos zu machen. Was sich eher als schwierig erwies, waren die Lichtverhältnisse. Durch die Sonnenspiegelungen und Schattenspiele war es schwer, das Gesicht optimal zu fotografieren.

Der Bach erwies sich als "gar nicht sooo kalt", und so schritten wir frohen Mutes in das kalte Nass, um ein paar Wassernymphen-Fotos zu schießen.

    

Danach ging es weiter, immer den Waldweg entlang. Ständig lachte uns eine neue Naturkulisse an, und wir hielte an.

 
 
   

Die Assoziation der "Nymphen" kam uns schon beim Dekorieren der Kleider. Die Farben der einzelnen Kleidern spiegelten verschiedene Elemente und Themen wieder. Und so setzte sich dies in der Dekoration der Kostüme fort.

 

Nymphen sind in der griechischen und römischen Mythologie wohltätige Naturgeister, welche aber die geräuschvollen Tätigkeiten der Menschen meiden.
(vergleiche hierzu: http://de.wikipedia.org/wiki/Nymphe)
Selbst Karlsruhe hat einen Nymphengarten (siehe hier). In diesem steht ein Brunnen, welche die Anmut dieser Geschöpfe darstellt. 

Dani, die  Nymphe der Wiesen
Erkennbar an dem grünen Kleid und einem Haarreif aus Wiesengräsern

 
 
 
 
 

Laudine, die Nymphe des Wassers
Erkennbar an dem tiefblauen Kostüm, welches mit Seerosen geschmückt ist

 
     
 

Cara, die Nymphe der Luft
Erkennbar an dem luftigem Kleid, welches bei jedem Windhauch um sie herum weht

 
 
 
 
 

Außer Konkurrenz:
Sylvie, die Nymphe der Fotografie
Erkennbar an dem Fotoapparat, welchen sie immer auf uns richtete
 

Und als "Special Guest":
Easy, die Nymphe der Tiere
Erkennbar an der feuchten Zunge und dem kuscheligem Fell

 

Manchmal treffen sich einige Nymphen, um den Geräuschen des Waldes zu lauschen und die ungestörte Natur zu genießen.

 

Die Stimmung während des ganzen Shootings war ausgesprochen gut und wir lachten viel. So löste ein "schwarzes Vieh, welches laut summte" ebenso Lachanfälle aus wie Ideen für ungewöhnliche Posen.
 
 
 

Die Zeit verging wie im Fluge! Dass das Shooting dann doch 5 Stunden dauerrte, davon ist niemand ausgegangen. Es sollte doch nur "ein ganz kleines spontanes Zwischenshooting" werden.

Bei Keksen und Knabbereien sichteten wir die ca. 500 Fotos und sortierten gleich die "Oh Gott, wie schaue ich denn da aus"-Fotos  aus!
Wer sich die übrig gebliebenen 400 Fotos anschauen möchte, kann gerne in unserem Forum vorbeikommen und >> HIER << klicken!

Einen kleinen, lebendigen Einblick in das Fotoshooting kannst Du hier erlangen. Einfach das Video anschauen. Um es in besserer Qualität zu sehen, am besten direkt auf Youtube gehen (Titel des Videos anklicken) und die HD Einstellung auswählen. Viel Spaß beim Betrachten:


So, das war es dann schon wieder von mir heute. Aber es wird nicht lange dauern, und Ihr könnt hier den nächsten Blogbeitrag vom Fotoshooting auf der Burg Landeck lesen.

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Alles Liebe

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